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Da solche Geräte heutzutage leider nur noch selten bei Augenärzten stehen, man aber vielleicht mal einen Eindruck davon bekommen oder „üben“ möchte, habe ich das „mal eben“ nachprogrammiert.
Anomaloskop öffnenAbgedunkelte Umgebung ohne Ablenkungen. Abstand zwischen Augen und Bildschirm sollte mindestens 30 cm betragen. Geeigneten Winkel des Bildschirmes zu den Augen finden.
Angenehme Bildschirmhelligkeit wählen. Farbfilter wie etwa Blaulichtfilter bei Nacht deaktivieren. Vollbildmodus aktivieren (Browser-Menü oder F11 auf der Tastatur).
Mit den Pfeiltasten, mit Mausrad oder per Berührungsgeste kann die rechte Hälfte angepasst werden.
Mit Leertaste/Eingabetaste, mit Mausklick oder beim Loslassen des Bildschirms wird die Lösung angezeigt.
Testfeld/Kreis mit den Augen fokussieren. (Kein Erschrecker, versprochen!) Möglichst während des Tests nicht wegsehen und Finger an Maus/Tastatur behalten.
Wenn der Bildschirm weiß wird, Augen schließen und danach sofort wieder öffnen.
Die beiden Hälften so genau gleich wie möglich aussehen lassen.
Wenn die beiden Hälften genau gleich aussehen oder sie mit Sicherheit nicht zusammenpassen können, die Lösung anzeigen lassen.
Eine Abweichung von 0 oder manchmal noch 1 sollte bei normaler Farbwahrnehmung machbar sein.
Schafft man das nicht, so liegt vermutlich eine leichte Farbschwäche vor. Bei über 10 ist es eine deutliche Farbschwäche.
Wenn die beiden Hälften absolut identisch aussehen (auch nach einer Minute noch), aber „war unmöglich“ angezeigt wird, liegt zumindest eine leichte rot-grün-Schwäche vor.
Natürlich ist das hier kein wissenschaftlich geprüfter Test und daher kann ich für nichts garantieren. Aber es kann als schneller Indikator verwendet werden. Wenn Farbtauglichkeit benötigt wird und dieser Test schlecht (>10) ausfällt, lohnt sich der Augenarzt-Termin bestimmt nicht. Ansonsten sollte man es schon probieren.
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