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3/6/19:33 | Text: Das Problem Konservativismus

Das Corona-Desaster haben wir nicht etwa dem Individuum Merkel oder dem Individuum Spahn zu verdanken, sondern dem Konservativismus. Letzterer vermittelt den Anschein, Dinge seien gut, nur weil sie seit gewisser Zeit nicht geändert wurden. Dieser offensichtliche Trugschluss lässt Fakten wie das Ausmaß der Epidemie in Wuhan dem Gefühl unterordnen, dass China weit weg ist und nichts mit uns zu tun hat. Seit Jahren sehen wir auf Bildschirmen die Seuchen und Kriege auf der Welt und haben uns daran gewöhnt, uns davon nicht aus der Ruhe bringen zu lassen. Hier offenbart sich auch das Missverständnis von manchen konservativen Ministern: Ihre Aufgabe ist es explizit, Ausschau zu halten und sich aus der Ruhe bringen zu lassen, wenn objektiv erforderlich — und nicht, ein beliebtes Mitglied im elitären Amigonetzwerk zu sein.